FST 047 PHONY FIRST LOVE

 

12 Track CD- Album

Cat.No. FST 047

 

                        Time won´t change me

                        Good times

                        If you can´t love yourself

                        Way back home

                        Luxury

                        I went through fire

                        It´s you!

                        Being me

                        I´m on my way

                        In the end

                        Tomorrow

                        Perfect day

Liebe: Ein Begriff, mit dem eine Vielfalt von Gefühlen der Zuneigung charakterisiert „wird, die auf die Vereinigung mit dem geliebten Gegenstand zielen.“ Sollte diese Lexikondefinition der Grund gewesen sein, warum Phony ihr erstes Album „First Love“ genannt haben? Oder haben die Vier den ganzen Tag nur ihre Liebe im Kopf? Wenn dies der Fall ist, kann sich wohl jede Frau freuen, der nur einer dieser zwölf wundervollen Songs gewidmet ist.
Nach zweieinhalbjähriger Arbeit an diesem Debüt präsentieren Phony ein wirklich vollkommenes Album mit entspannter Popmusik à la „Coffee & TV“. Da ausnahmslos jeder Song von Verliebtheit handelt, könnte man den Jungs ein Konzeptwerk unterstellen. Das ist jedoch weder schlimm noch langweilig. Die Musik spricht an und fordert förmlich zum Tanzen auf. Die Texte sind einfach, aber nicht simpel. Und wenn man am Ende des Albums so einen Knaller wie „Perfect Day“ hört, der auch den letzten Eisblock zum Schmelzen bringt, dann weiß man, dass Alex, AP, Jonas und Eric wirklich etwas von dem verstehen, was sie uns schenken.
Phony's erste große Liebe ist eindeutig die Musik. Und unsere Liebe gebührt Phony.


Und noch etwas: Wer dieses wunderbare Album live hören will, sollte am 14.6. den Karrera Klub besuchen. Dort werden Phony ihre Release feiern!

                          (katharina oberlein)  

 

Phony bald bei Sony? Nein, nein noch hat das kleine Berliner Indiepop Label die Hände darauf. Aber wer weiß, wer weiß… Aus allen Ecken Deutschlands kamen damals die vier Jungs und gründeten in der großen Hauptstadt die Band Phony. Die Richtung ist schnell gefunden. Auf den Spuren von Coldplay und den Go-Betweens geistern die Indierocker durch deutsche Lande. Selbst mit Teenage Fanclub wird man sehr gern verglichen. Aber nun hat man es endlich geschafft, in den zweieinhalb Jahren seitdem die Phony’s nun schon existieren ist natürlich auch eine ganze Menge an Material zusammen gekommen. 12 ihrer Lieblingssongs wurden nun auf der Silberscheibe verewigt. Mit wundervollen und zeitlosen Pop wurde das Debüt-Album „First Love“ bestückt. Man merkt sofort was bei den Jungs an erster Stelle steht, natürlich nur die Liebe zur Musik und das steckt unheimlich an. Wirklich schön was da mal wieder aus Berlin kommt.

www.britpoparsenal.de

 

Phony - "First Love" Uwe was kind enough to send this along to me when he sent the recent Spa release to me, and I'm glad he did as I'd heard alot of good words about this LP. I had not heard this group before, but I believe this is their second LP. I was struck off the bat by the first song, Time Won't Change Me which copies the musical line to OMD's "So In Love" to such a degree there is no mistaking it. However, when the lyrics start that line is dropped and the song changes quite a lot. Well, I'm sure Paul Humphries won't care. Anyway, this opening track is a nice wash of 70's balladry teamed to a modern sound which in many respects reminds me of so many things you can't really pin it down to any one thing, but the song is quite good. While the album mostly has a 70's vibe, there are other unmistakable moments such as the VERY Orange Juice like Luxury and they even sound like the Hepburns doing their version of 70's noir on It's You. (they remind me of the hepburns a few times on this lp actually) While I liked this enough off the bat it didn't slay me, but I have found it's the sort that repeated listening reveals more texture, more substance, than you had previously realized. So I suppose in that respect it's like an onion (or an Ogre) since it has layers. I can say it's the kind of thing a lot of the pop kiddies have been trying to do recently, but have failed in doing. This is a nice little gem, and will more than likely be one of my most favorite records of the year come december.


Label ~ Firestation, 12 Tracks, 2003

http://www.indiespinzone.com

Das Debüt Album der Berliner Band Phony besticht im ersten Augenblick vor allem durch das sympathisch gestaltete Booklet. Verliebte Teenager sind da abgebildet und der fortschreitende Abend einer typischen Nacht dargestellt, die das Leben der beiden schüchtern verträumt dreinblickenden Teenies wohl nachhaltig verändern wird. Im Positiven versteht sich und sofort denkt man zurück an damals, mit 16, an diese Romantik, die in der Luft lag und an all die Träume, die zum Greifen nahe schienen. In einem Moment brach eine ganze Welt zusammen und im nächsten lag eine neue vor einem. Man musste einfach nur zugreifen. Wenn dann die Platte beginnt sich zu drehen, taucht man sofort ab in eine romantische 80er Jahre Lovestory und zuckersüße Popmelodien liegen in der Luft. „And So It Became A Perfect Day For Us And So We Found Our Special Piece Of Luck, That We Can Trust In ´Cause I Know We´ll Last”. In dieser Welt ist der Himmel voller Geigen und wenn doch mal Wolken aufziehen, ist immer jemand da, der einen sofort in die Arme schließt. „And Maybe Here In Your Arms Is The Place Where I Belong“. Hier geht es um die erste Liebe, und Freundschaften, um das Leben an sich, um Ehrlichkeit und um Mitgefühl. Es geht darum jung zu sein und jede Sekunde davon intensiv auszuleben. Zwischendurch schauen mal Belle And Sebastian vorbei und lassen ihre Füße im See baumeln, die Monkees spielen Lieder über Tagträumer und Miles zeigen den Weg in eine perfekte Welt. Diese Platte verweilt direkt daneben, schließt sich der Harmonie der Vorgänger an und entlässt einen in eine Welt aus Zuckerwatte, die so leider nie existieren wird. Keine Ecken, keine Kanten, keine unlösbaren Probleme und mal die gleiche perfekte Geschichte, die zwar wunderschön ist, aber leider keine Wendungen zulässt. Trotzdem habe ich sie am Ende lieb, freue mich, dass es noch so reine Momente gibt und bedanke mich dafür, für 45 Minuten wieder 16 gewesen zu sein. In den 2 Sekunden Ewigkeit nach Verklingen des letzten Tons holt mich dann das Leben wieder ein und ich verstehe, warum ich „Perfect Day“ von Lou Reed immer für den schönsten Popsong aller Zeiten gehalten habe... weil es wahrscheinlich niemals diesen perfekten Tag geben wird, aber sollte ich deswegen aufhören davon zu träumen? Eine Platte für die, die das ebenfalls noch nicht getan haben. In Zahlen bleiben dann nur noch 4   Punkte, mehr wäre utopisch und weniger einfach unangemessen.           

Alexander Nickel-Hopfengart   04.08.2003

 

Im entzückend inszenierten CD-Booklet posieren Phony als Viermannkapelle vor Jugendclub/Tanzschulatmosphäre inkl. jugendlichem Liebespaar, eine nahezu perfekte Verbildlichung von dem, was die Ex-Spy und –Le Hammond Inferno-Mitglieder auf diesem Debütalbum darbieten: gelassen-verzuckerten Abschlussballpop a la Amerika der 60er Jahre, Hall und Orgeln, zum Engtanzen und Hüfteschwingen, alles mit der Note einer lebendigen Unvollkommenheit. Weckt das original Letzter-Sommerferientag -Gefühl.

westzeit 09/2003

 

This debut full length from Berlin based Phony is filled with soothing pop songs that go well with a warm summer day. The songs have a breezy, easy vibe about them and each seems familiar in some way, though I couldn't always put my finger on why. Maybe that's because a number of styles are spanned over the course of the twelve songs on this album.

The first two tracks ('Time Won't Change Me' and 'Good Times') are mellow guitar pop tunes with acoustic and electric guitar, as well as piano and strings. These two songs get things started on that lazy summer day vibe that flows through the rest of the album and they're probably my favourite two songs on the album. 'If You Can't Love Yourself' then comes in with an almost cheesy, swanky feel that instantly had me thinking of Orange Juice. I thought this song must have been a cover of someone, yet it's a Phony original according to the liner notes.

The fourth song, 'Way Back Home', is a 60's pop affair, but I can't name the parties involved. I kept thinking the Kinks ('The Village Green...' era) meets the United States of America, but I'm not sure. Maybe that's because the very next song had completely different bands popping into my mind! 'Luxury' had me back with Orange Juice and maybe even the Style Council. Synth tones, hand claps, a beat you can dance to and smooth vocals. and then next thing you know it's distorted guitars that have the Boo Radleys ('Giant Steps' album) coming into the picture. Can this be right???

'It's You' starts us heading back towards a mellow summer vibe with female backing vocals and a cool organ tone and 'Being You' puts us fully back in step with the first two songs on the album. Though I suppose we never really got out of step along the way after all. The style and pace may change, but Phony always has that easy feeling about them. and while they did remind me of a number of bands along the way, it felt familiar and not fake. And familiar is nice.



Chris Jones    www.pennyblackmusic.com