
FST 052
POROUS - DAY MY FRIEND
Porous - Day my friend
10 Track
CD- Album
Cat.No.
FST 052
Set & ready
Day my friend
She´s gone
Breaking in
Music
Long wait
Protect me from what I want
It´s all over
Better days
Waiting for that day
|
Cristina Álvarez www.supernovapop.com
Das
klingt gleich mal so ganz und gar nicht nach einer deutschen Band!
Klasse Gitarrenpopnummern, die kein Brite, kein Skandinavier und so
weiter viel besser hätte inszenieren können. Das Berliner Label
FIRESTATION RECORDS hat einmal mehr ein feines Händchen bewiesen und
die Neu-Berliner von Porous unter Vertrag genommen. „Day My Friend“
ist ein Debüt, das vor lauter guten Songs förmlich strotzt. So bleibt
beispielsweise ein Refrain, wie der vom albumtitelgebenden „Day My
Friend“, nach dem ersten Hören aufgrund seiner schlichten Schönheit
sofort haften. Auch die etwas härtere Gangart eines „Long Wait“
steht dem Quartett um Sänger Volker Neumann gut zu Gesicht.
Schon beim Opener „Set & Ready“ geht einfach die Sonne auf. Wie machen Porous das bloß? Auf der einen Seite getragener Gitarrenpop britischer Prägung, auf der anderen sommerliche Melodien und der lieblich-verspielte Gesang von Volker Neumann, der immer wieder eine unerwartete Wendung findet. Ohne die Extreme von Euphorie und Melancholie zu sehr zu strapazieren, bewegen sich die Neu-Berliner mit „Day My Friend“ traumwandlerisch irgendwo dazwischen. Eine zeitlos schöne Platte, die alle bösen Wintergeister vertreibt. Es wird Zeit, dass es Sommer wird!
westzeit 04/2004
Die
netten Menschen können ja nie in Ruhe nett sein. Dauernd kommen da so
Leute an und sagen mit ganz viel Weltverständnis: „So kommst du nie
weiter. Du musst Zähne zeigen.“ www.justmag.de Sebastian Dalkowski
Wieder ein wunderschönes
Release auf dem noch viel wunderbareren Label "Firestation
Records". Ich wunder mich immer und immer wieder, wie Sie es
schaffen so viele tolle Popplatten rauszubringen. Dabei sind Porous
hier in dieser Gegend gar keine unbekannten mehr, waren sie doch
bereits mit ihrem Song "It's all over" auf dem High Fidelity
Sampler "Verliebt in London" vertreten. Und wie stand dort
schon so schön im Begleittext zu der Band: "Die beste Musik
macht man, wenn nichts los ist und in Mecklenburg Vorpommern ist
absolut nichts los." Recht hatte man. Und Porous beweisen es mit
ihrem Album. Denn sie haben bis jetzt wohl das schönste (Brit-) Pop
Album einer deutschen Band des Jahres rausgebracht. Songs die aus
tiefstem Herzen kommen und dich auch genau da wieder treffen, wo es am
wehsten tut, aber auch am schönsten ist. Manchmal mit der Rhythmik
von The Smiths, manchmal auch ein wenig anders, vielleicht Stone
Roses, aber immer schön und immer very british. Und das ist ein
Kompliment. Mal geht es etwas lauter zur Sache, verliert aber nie
seinen Pop Ansatz. Mal dann wieder ruhiger. Manchmal gibt es einen
Chor, manchmal eine Orgel. Es gibt nicht viele Bands hier, von solch
einer Schönheit. Ich hoffe noch viel von ihnen zu hören. Tipp!!!
Claas
www.mixtape-radio.de
Auch gut, aber eher
nicht von einem Blick über den Atlantik geprägt sind POROUS, denen für
ihr Debüt "Day My Friend" (Firestation/ Alive!) der etwas
wunderliche Titel gebührt, einer der zwei oder drei allerbesten
Britpop-Acts aus Deutschland zu sein. Hier ist wirklich einiges, womit
man jede Indie-Disko rocken kann. Diesseits ohrenbetäubender Lautstärken
bleibt jedoch manchmal ein Mangel an Tiefe, der auf kommenden Alben
hoffentlich verschwunden sein wird.
Jan Niklas Jansen
Spex 5/2004
Wären wir nicht in Deutschland, sondern im Vereinigten Königreich, würde die Musikpresse diese Band lobpreisen, mit Lorbeeren überschütten und auf alle erdenklichen Coverblätter hieven. Ob das das Beste wäre für Porous? Vielleicht nicht. Fahren sie zur Zeit doch noch per Volkswagen-Soundfoundation-Bus durch die Lande und haben es inzwischen ganz allein durch Können geschafft, die Bühne mit den Libertines, Chewy, Samba oder Readymade zu teilen – um nur ein paar Namen zu nennen. Und das mit herrlich eingängigen Popsongs. Luftig schwerelose Melodien schütteln die Mecklenburger-und-wie-sollte-es-anders -sein-inzwischen-Berliner da auf ihrem ersten Longplayer aus dem Ärmel, wie es sonst höchstens Miles hinkriegen. ›Day My Friend‹ macht Spaß, insbesondere wenn die Geschwindigkeit mal richtig zunimmt, wie auf ›Long Wait‹. Denn aufpassen sollten die Guten schon, dass es auf lange Sicht nicht zu glatt wird mit der Catchiness. Somit sei allen Heimspielfans diese Platte ans Herz gelegt. Hört euch Popperlen wie ›She’s Gone‹ an, geht zum Immergut, schaut euch Porous an und verliebt euch. Denn dafür gibt es solche Musik. Und wie endet die Bandinfo so nett: »... einen schönen Sommer!«
Tine Plackmann
Bereits im April erschien dieses tolle Gitarrenpop Album einer Berliner Band. Locker, flockig aber mit Biss und Druck kommen die zehn Songs daher. Power Pop nennt man das. Aber klassischer Power Pop ist es dennoch nicht. Während „Long Wait“ ziemlich punky daherkommt, groovt bei „Music“ oder „Protect Me...“ die Orgel eher Rave like. Alles uptempo, alles in Dur. Fröhliche Popmusik für den Sommer. Am prägnantesten ist jedoch der Opener „Set & Ready“. Ein Ohrwurm mit angenehmen Widerhaken!
Sommer, Sonne -
Vorpommern samt Mecklenburg ! Porous stammen von dort, und Porous
(mittlerweile in die Bonndeshaupstadt Berlin übersiedelt) spielen den
sonnigsten, sommerlichsten, quirligsten Gitarrenpop zwischen Rostock
und Würzburg (jawohl: Würzburg, denn mit der Würzburger Combo Miles
haben die Herren aus Vorpommern viel gemein). Nicht nur die charmanten
Jingle-Jangle-Gitarren, auch der silbrige Gesang und die
badewetterwarmen Melodien sind Zierden der Gitarrenpop-Zunft.
Das Journal
Mainpresse Würzburg
Der Sonne entgegen Porous liefern einmal mehr den Beweis, dass es auch von Vorteil sein kann, wenn eine Band fernab der Hauptstadt an ihrem Stil feilt. Bevor das Gitarrenpop-Quartett zum Jahrtausendwechsel gemeinsam nach Berlin zog, war Neubrandenburg das Domizil. "Dort standen wir mit unserer Vorliebe für die Charlatans ziemlich einsam auf weiter Flur", erzählt Sänger und Gitarrist Volker Neumann. Was die schöne Seite mit sich brachte, bei Regional-Konzerten bald auf einen eingeschworenen Brit-pop-Fankreis bauen zu können. "Aber etwas befruchtenden Austausch mit geistesverwandten Bands wünschten wir uns doch manchmal." Dank rühriger Festivalmacher wie den Organisatoren des Immergut-Festivals in Neustrelitz, wo Porous diese Pfingsten zum dritten Mal zu sehen waren, ergaben sich solche Chancen rascher, als erhofft. Zusätzlich ermutigt durch die Resonanz, die sie u.a. als Support von Eskobar und den Libertines erfuhren, suchten Porous die letzten zwei Sommer das in Harnekop gelegene Studio ihres Produzenten Big_D (u.a. Killerkouche) auf, wo sie ihr jüngst erschienenes Debüt-Album "Day My Friend" (Firestation Records/Alive) einspielten. "Dafür gingen unsere ganzen Urlaubstage drauf. Aber da das Studio direkt am See gelegen ist, war das wie Ferien machen." In diesem September wird es nun für Porous gleich mehrere Ausflugsziele geben, wenn ihre erste Auslandstour durch Spanien ansteht. Denn dort erfreut sich die international und unüberhörbar an den Smiths orientierte Produktpalette ihres Labels besonderer Beliebtheit. Markus
von Schwerin TIP
13/04
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