FST 052 POROUS - DAY MY FRIEND

 

            Porous - Day my friend

10 Track CD- Album

Cat.No. FST 052

 

                        Set & ready

                        Day my friend

                        She´s gone

                        Breaking in

                        Music

                        Long wait

                        Protect me from what I want

                        It´s all over

                        Better days

                        Waiting for that day

 

Grupo alemán que canta en inglés y que en su primera gira foránea desembarca en España. Esos son Porous, una banda que viene avalada por una trayectoria que comenzaba a mediados de los noventa. Su primer disco no está editado en nuestro país aunque sí distribuido. Con el riesgo que ello supone y bajo la tutela del sello barcelonés Pupilo Records, presentaron valientemente “Day My Friend” por buena parte de la geografía española, en este caso Madrid.
Si muchas veces el directo es la prueba de fuego para todos los grupos, Porous demostraron que en su puesta en escena se muestran más duros, véase la propia “Day My Friend”, un paso más allá de sus caras de niños buenos aunque si dejar de serlo. Por un lado, temas que recordaron su gusto por el pop inglés de los ochenta, y por otro, preciosas y delicadas piezas como “She’s Gone” despertaron la parte más dulce de su personalidad germana. Sus canciones ganan en matices cuando suenan en un escenario y mientras algunas relucen como nunca, “Protect Me For What I Want”, otras se abrazan a su versión de estudio como “Waiting For That Day”. Y encima Porous cuenta con hit oficial, “Set & Ready”, que en directo pasa quizás un poco más desapercibida por aquello de que el resto de canciones del LP reclaman su justo protagonismo. Además a los alemanes les acompañaba el trío argentino-británico The Premier League, que presentaron su único e interesante EP hasta la fecha, “Waiting For The Stars” poniendo a prueba a un despistado público al hacer un sutil guiño al “Temptation” de New Order. Sin embargo, no fue la noche más brillante del proyecto capitaneado por Diego Elkin debido a problemas técnicos, pero bastó para comprobar que sus canciones enganchan y piden una pronta continuación.
Conciertos de bandas como Porous confirman la necesidad de un movimiento recíproco entre bandas del panorama pop-conciertero europeo, aún hoy demasiado dependiente del Reino Unido y que sólo de vez en cuando permite estas pequeñas pero reconfortantes excepciones.

Cristina Álvarez  www.supernovapop.com


 

Das klingt gleich mal so ganz und gar nicht nach einer deutschen Band! Klasse Gitarrenpopnummern, die kein Brite, kein Skandinavier und so weiter viel besser hätte inszenieren können. Das Berliner Label FIRESTATION RECORDS hat einmal mehr ein feines Händchen bewiesen und die Neu-Berliner von Porous unter Vertrag genommen. „Day My Friend“ ist ein Debüt, das vor lauter guten Songs förmlich strotzt. So bleibt beispielsweise ein Refrain, wie der vom albumtitelgebenden „Day My Friend“, nach dem ersten Hören aufgrund seiner schlichten Schönheit sofort haften. Auch die etwas härtere Gangart eines „Long Wait“ steht dem Quartett um Sänger Volker Neumann gut zu Gesicht.

                 www.britpoparsenal.de


 

 

Schon beim Opener „Set & Ready“ geht einfach die Sonne auf. Wie machen Porous das bloß? Auf der einen Seite getragener Gitarrenpop britischer Prägung, auf der anderen sommerliche Melodien und der lieblich-verspielte Gesang von Volker Neumann, der immer wieder eine unerwartete Wendung findet. Ohne die Extreme von Euphorie und Melancholie zu sehr zu strapazieren, bewegen sich die Neu-Berliner mit „Day My Friend“ traumwandlerisch irgendwo dazwischen. Eine zeitlos schöne Platte, die alle bösen Wintergeister vertreibt. Es wird Zeit, dass es Sommer wird!

 
                           westzeit 04/2004

 

 

Die netten Menschen können ja nie in Ruhe nett sein. Dauernd kommen da so Leute an und sagen mit ganz viel Weltverständnis: „So kommst du nie weiter. Du musst Zähne zeigen.“
Die netten Menschen sagen dann nie „Fuck You“, denn dafür sind sie ja viel zu nett. Sie sind dann vermutlich einfach traurig, dass Nettsein so gefragt ist wie eine Geschlechtskrankheit.
Es gibt ja auch viele nette Menschen, die nette Musik machen. Über die spotten viele Leute immer, dass da nur Mädchen in den ersten Reihen stehen, dabei sind sie vielleicht nur neidisch, weil kein Mädchen für sie in ein enges Oberteil schlüpft. Die netten vier Menschen von Porous haben gerade Day My Friend herausgebracht, ihr Debütalbum, und deshalb stehen ihnen Kommentare wie „Bessere Hintergrundmusik“, „Kauf ich meiner kleinen Schwester zum Geburtstag“ und „Virginia Jetzt nochmal“ noch bevor. Diese Menschen sagen Pixies, Radiohead, Smashing Pumpkins so schnell hintereinander wie ein Maschinengewehr und dann hecheln sie wirr „Rad neu erfinden… Rad neu erfinden…“ Aber will man das wirklich immer? Die Ausreizung des Möglichen. Will man nicht auch mal Bands hören wie Porous, die zu anderen Dingen ja sagen als zu Komplexität und Gitarrenwänden? Ja zur Melodie. Ja zur Eingängigkeit. Ja zu unaufdringlichen Gitarren. Solange die Nettigkeit nicht in Sportfreunde Stiller — Geplänkel mündet, ist doch charmanter Stillstand kein Verbrechen. Und so schreit Day My Friend erstmal Frühling und zwar durchs Megaphon und zwar direkt ins Ohr und dann kommen da bei entspannten Songs wie She's Gone, Protect Me From What I Want diese Bilder: Grillen mit Freunden, Picknick im Park, Faulenzen am Baggersee. Und das sind nur die unauffälligen Songs. Denn da wären ja noch die vier Hits, der Größte direkt zu Beginn: Set & Ready hat diese wundervolle Melodie, bei der man gerne wieder jemanden im Arm halten möchte. Breaking In schwankt zwischen Euphorie und Abschied und Long wait ist der Beweis, dass Punk + Melodie nicht immer 182 oder 41 ergeben müssen. Der letzte Song, Waiting For That Day, ist ein Cover-Song von George Michael, Mick Jagger und Keith Richards , aber was für einer. Und da singt Volker Neumann dann „You can always get, what you want.“ Das behauptet ja mittlerweile jeder, aber es tut gut, es von jemandem zu hören, der auch ohne ein dickes Bankkonto daran glaubt.
Fazit: Manchmal geht es gar nicht um die Neusteckung von Grenzen. Manchmal geht es einfach nur um gute Gitarrenmusik. Day My Friend ist großartige Musik für die Stunden zu Zweit und die Stunden mit Freunden.

www.justmag.de Sebastian Dalkowski


 
 
Wieder ein wunderschönes Release auf dem noch viel wunderbareren Label "Firestation Records". Ich wunder mich immer und immer wieder, wie Sie es schaffen so viele tolle Popplatten rauszubringen. Dabei sind Porous hier in dieser Gegend gar keine unbekannten mehr, waren sie doch bereits mit ihrem Song "It's all over" auf dem High Fidelity Sampler "Verliebt in London" vertreten. Und wie stand dort schon so schön im Begleittext zu der Band: "Die beste Musik macht man, wenn nichts los ist und in Mecklenburg Vorpommern ist absolut nichts los." Recht hatte man. Und Porous beweisen es mit ihrem Album. Denn sie haben bis jetzt wohl das schönste (Brit-) Pop Album einer deutschen Band des Jahres rausgebracht. Songs die aus tiefstem Herzen kommen und dich auch genau da wieder treffen, wo es am wehsten tut, aber auch am schönsten ist. Manchmal mit der Rhythmik von The Smiths, manchmal auch ein wenig anders, vielleicht Stone Roses, aber immer schön und immer very british. Und das ist ein Kompliment. Mal geht es etwas lauter zur Sache, verliert aber nie seinen Pop Ansatz. Mal dann wieder ruhiger. Manchmal gibt es einen Chor, manchmal eine Orgel. Es gibt nicht viele Bands hier, von solch einer Schönheit. Ich hoffe noch viel von ihnen zu hören. Tipp!!!

Claas
 
              www.mixtape-radio.de

 

 

 

Auch gut, aber eher nicht von einem Blick über den Atlantik geprägt sind POROUS, denen für ihr Debüt "Day My Friend" (Firestation/ Alive!) der etwas wunderliche Titel gebührt, einer der zwei oder drei allerbesten Britpop-Acts aus Deutschland zu sein. Hier ist wirklich einiges, womit man jede Indie-Disko rocken kann. Diesseits ohrenbetäubender Lautstärken bleibt jedoch manchmal ein Mangel an Tiefe, der auf kommenden Alben hoffentlich verschwunden sein wird.
Jan Niklas Jansen

                                   Spex 5/2004

 


 

Wären wir nicht in Deutschland, sondern im Vereinigten Königreich, würde die Musikpresse diese Band lobpreisen, mit Lorbeeren überschütten und auf alle erdenklichen Coverblätter hieven. Ob das das Beste wäre für Porous? Vielleicht nicht. Fahren sie zur Zeit doch noch per Volkswagen-Soundfoundation-Bus durch die Lande und haben es inzwischen ganz allein durch Können geschafft, die Bühne mit den Libertines, Chewy, Samba oder Readymade zu teilen – um nur ein paar Namen zu nennen. Und das mit herrlich eingängigen Popsongs. Luftig schwerelose Melodien schütteln die Mecklenburger-und-wie-sollte-es-anders

-sein-inzwischen-Berliner da auf ihrem ersten Longplayer aus dem Ärmel, wie es sonst höchstens Miles hinkriegen. ›Day My Friend‹ macht Spaß, insbesondere wenn die Geschwindigkeit mal richtig zunimmt, wie auf ›Long Wait‹. Denn aufpassen sollten die Guten schon, dass es auf lange Sicht nicht zu glatt wird mit der Catchiness. Somit sei allen Heimspielfans diese Platte ans Herz gelegt. Hört euch Popperlen wie ›She’s Gone‹ an, geht zum Immergut, schaut euch Porous an und verliebt euch. Denn dafür gibt es solche Musik. Und wie endet die Bandinfo so nett: »... einen schönen Sommer!«

 

                              Tine Plackmann

 


 

 

Bereits im April erschien dieses tolle Gitarrenpop Album einer Berliner Band. Locker, flockig aber mit Biss und Druck kommen die zehn Songs daher. Power Pop nennt man das. Aber klassischer Power Pop ist es dennoch nicht. Während „Long Wait“ ziemlich punky daherkommt, groovt bei „Music“ oder „Protect Me...“ die Orgel eher Rave like. Alles uptempo, alles in Dur. Fröhliche Popmusik für den Sommer. Am prägnantesten ist jedoch der Opener „Set & Ready“. Ein Ohrwurm mit angenehmen Widerhaken!

 

                     www.twang-tone.de  

 

 


 

 

Sommer, Sonne - Vorpommern samt Mecklenburg ! Porous stammen von dort, und Porous (mittlerweile in die Bonndeshaupstadt Berlin übersiedelt) spielen den sonnigsten, sommerlichsten, quirligsten Gitarrenpop zwischen Rostock und Würzburg (jawohl: Würzburg, denn mit der Würzburger Combo Miles haben die Herren aus Vorpommern viel gemein). Nicht nur die charmanten Jingle-Jangle-Gitarren, auch der silbrige Gesang und die badewetterwarmen Melodien sind Zierden der Gitarrenpop-Zunft.
 
Das Journal Mainpresse Würzburg

 

 


 

Der Sonne entgegen
Porous steuern mit ihrem luftigen Gitarrenpop südeuropäische Ziele an

Porous liefern einmal mehr den Beweis, dass es auch von Vorteil sein kann, wenn eine Band fernab der Hauptstadt an ihrem Stil feilt. Bevor das Gitarrenpop-Quartett zum Jahrtausendwechsel gemeinsam nach Berlin zog, war Neubrandenburg das Domizil. "Dort standen wir mit unserer Vorliebe für die Charlatans ziemlich einsam auf weiter Flur", erzählt Sänger und Gitarrist Volker Neumann. Was die schöne Seite mit sich brachte, bei Regional-Konzerten bald auf einen eingeschworenen Brit-pop-Fankreis bauen zu können. "Aber etwas befruchtenden Austausch mit geistesverwandten Bands wünschten wir uns doch manchmal." Dank rühriger Festivalmacher wie den Organisatoren des Immergut-Festivals in Neustrelitz, wo Porous diese Pfingsten zum dritten Mal zu sehen waren, ergaben sich solche Chancen rascher, als erhofft. Zusätzlich ermutigt durch die Resonanz, die sie u.a. als Support von Eskobar und den Libertines erfuhren, suchten Porous die letzten zwei Sommer das in Harnekop gelegene Studio ihres Produzenten Big_D (u.a. Killerkouche) auf, wo sie ihr jüngst erschienenes Debüt-Album "Day My Friend" (Firestation Records/Alive) einspielten. "Dafür gingen unsere ganzen Urlaubstage drauf. Aber da das Studio direkt am See gelegen ist, war das wie Ferien machen." In diesem September wird es nun für Porous gleich mehrere Ausflugsziele geben, wenn ihre erste Auslandstour durch Spanien ansteht. Denn dort erfreut sich die international ­ und unüberhörbar an den Smiths ­ orientierte Produktpalette ihres Labels besonderer Beliebtheit.

Markus von Schwerin   TIP 13/04