FST 058 LABRADOR - INSTAMATIC LOVELIFE

 

            Labrador     -    Instamatic Lovelife

13 Track CD- Album

Cat.No. FST 058

                        Why does nobody listen

                        Side by side

                        Said and done

                        Without you

                        Sunday girl

                        Guess I´m in the mood

                        Air Labrador

                        Wandering star

                        Don´t forget your raincoat

                        Willows and blackbirds

                        Freeway to Mars

                        In a blue baloon (Bonus track)

                        Why does nobody listen (remix by GAUZZ)

Toques de bossa, soul, Burt Baccharach, pop sixties, percorrem este álbum liderado pelo alemão Flemming Borby."Instamatic Lovelife" é o sucessor de "Goodbye Susanne" de 2002 e conta com Sara Futtrup Lund na divisão dos vocais e teclados (Sara também canta na banda "Next to Beluga"), Marco Andrels nas guitarras, John Strandskov no baixo, Joakim Harder na bateria e Tav Klitgaard nos metais e percursão.
O hino "Why Does Nobody Listen" abre o disco de maneira arrebatadora, tendo os fantásticos "backing vocal" de Sara ao fundo e a voz de Flemming em primeiro plano, uma perfeita melodia, com ótimas letras. Em seguida temos a orquestrada "Side by Side" no qual Flemming faz um dueto delicioso com Sara, acompanhado por um trompete na medida certa. Na sequência mais dez canções conduzidas de maneira extraordinária por Flemming. O álbum conta com dois vídeos (formato quicktime) das músicas "Why Does Nobody Listen" e da "In A Blue Ballon".

Ouso dizer que este é um daqueles álbuns perfeitos!

Classificação:
 
                        www.poptapes.com.br

 


 

Please check out two great interviews with Labrador mastermind Flemming on the indiespinzone webpage and under www.b-si.de news section.


 

Der Geschichte des Pops muss nicht neu geschrieben werden, sie ist nur noch schöner geworden. Die dänische Band Labrador um den zärtlichen Kopf Flemming Borby kuschelt mit den Schnittstellen aus Prefab Sprout, The Cardigans und Saint Etienne, während sich die Texte schwelgerisch in Träumen aus unerfüllter Liebe suhlen. Das ist „Indie“, weil es nicht Millionen kaufen werden und „Pop“, weil es ins Herz trifft.  

Fazit: Wunderwunderwunderschön.

Lifestyle. Szenemagazin Trier / Saarbrücken.


Die dänische Band Labrador veröffentlicht mit "Instamatic Lovelife" eine nahezu perfekte Easy Listening-Pop-Platte & stellt sie dieser Tage live vor.

Wer kennt es nicht: Das Gefühl, auf der Stelle zu treten, sich womöglich noch dabei im Kreis zu drehen. Dann muss man sich eine neue Choreografie überlegen. Nicht nur alte Tanzschritte miteinander kombinieren, sondern neue ausprobieren. Solche, die man schon immer mal versuchen wollte, an die man sich aber bislang nicht herangetraut hat.
Erstmal alles auf Null. Alles, das war im Falle des Dänen Flemming Borby die hochgelobte Indie-Band "Greene", bei der er an den Drums saß. Weil es sich aber lohnt, das Beste aus alten Konstellationen mit auf neue Wege zu nehmen, ist Borby nach dem Split von Greene gemeinsam mit seinen ehemaligen Bandkollegen Marco Andreis (Gitarre) und John Strandskov (Bass) unter dem Namen "Labrador" zu neuen Zielen aufgebrochen. Um lange bewunderte Tanzschritte endlich einmal selbst zu versuchen - die von Burt Bacharach, Phil Spector und Brian Wilson, aber auch von Trevor Horn, Herb Alpert, Edwyn Collins, den Cardigans oder Saint Etienne.
Labrador klingen wie der Frühling, der mit großer Geste Einzug hält. Jeder Melodiebogen gleicht einem duftenden Blumenarrangement und wirkt dennoch so natürlich gewachsen, wie ein Gänseblümchen in der Morgensonne. Leichter Pop im Geiste der 60er und 70er, bei dem auch mal Glockenspiel, Bläser und ein Symphonieorchester zum Einsatz kommen. Sanft swingend, geradezu unverschämt eingängig und überaus tanzbar.
Nach dem Debüt "Goodbye Susanne" (2002) erscheint nun der zweite Longplayer des Quintetts: "Instamatic Lovelife" (VÖ: 22.02.05).
Schon der Opener "Why Does Nobody Listen" beweist, dass es sich lohnt, mutig neue Wege zu beschreiten: Relaxt groovender, zeitloser Easy-Listening-Pop, der eine herrlich souveräne Eleganz an den Tag legt. Die Vocals von Borby (übrigens Absolvent der "Royal Danish Academy Of Music") und Sängerin Sara Futtrup Lund (die sich mittlerweile ausschließlich ihrem Soloprojekt "Next To Beluga" widmet und durch Christiane Bjoerg Nielsen ersetzt wurde) harmonieren aufs Schönste. Wie aus dem Lehrbuch für charmante Mitsing- und Fußwippnummern. Kein Wunder, dass jener Song seit Monaten auf den großen dänischen Radiostationen dauerrotiert.
"Instamatic Lovelife" ist ein wahres Schmankerl für Freunde gepflegter Popmusik - besonders das schwelgerische "Wandering Star", das von einem samtweichen Klangteppich - geknüpft von den Prager Symphonikern - getragen wird.
Anhören wärmstens empfohlen - im Idealfall direkt bei einem Konzert der Dänen. Und nun eine äußerst erfreuliche Nachricht: Labrador befinden noch bis zum 21. Februar auf Deutschlandtour.
                              
                                                        Neon

Langsam, aber sicher wird es Frühjahr in Berlin. Die Tage werden wieder länger, und in der Kastanienallee sitzen die ersten Szenegestalten an den Tischen im Freien unter blauem Himmel. Ein idealer Zeitpunkt also für sommerliche, luftig-leichte Musik. Die Band heißt Labrador, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen schwedischen Plattenlabel, zu dem sie übrigens auch hervorragend passen würden. Apropos Schweden! Labrador sind zwar aus Kopenhagen, wie momentan so viele wunderbare Popgruppen (Vermont, Lake Placid), aber bei ihrer Musik kommt man doch an einem Vergleich mit den frühen Cardigans nicht vorbei. Jüngst erschien auf dem Berliner Label Firestation Records das Album "Instamatic Lovelife", und so wurde es Zeit, die Dänen endlich live zu erleben.

Der Auftritt fand im Rahmen des Karrera-Klubs statt, einer Indiepop-Party, die in verschiedenen Locations in Berlin ausgetragen wird und oft mit ausgesuchter Livemusik aufwartet. Diesmal ging's ins Rosi's, einen schönen, alternativ angehauchten Club im tiefsten Friedrichshain. Als Labrador auf die Bühne kamen, waren alle guter Dinge. Der Club war reichlich voll, man hatte sich ein weiteres Bier gegönnt, es konnte also losgehen.Labrador ist eigentlich Flemming Borby, Sänger und Mastermind hinter dem ganzen Projekt. An diesem Abend hatte er sich verstärkt um die langjährige Labrador-Keyboarderin Sara Futtrup Lund, Joakim Harder (Schlagzeug) und Soeren Jensen (Trompete). Mit dem ohrwurmigen Hit "Why Does Nobody Listen" ging es denn auch von Anfang an in die Vollen und machte klar, was die Zuhörer an diesem Abend erwartete: sixties-lastiges Easy Listening meets Indiepop-Sound mit wechselndem Boy/Girl-Gesang! Bereits das zweite Stück "Sad & Gone" machte die Nähe zu schwedischen Acts wie den Cardigans deutlich. Auch die Acid House Kings kommen in den Sinn. Sichtlich gut gelaunt arbeiteten sich Labrador durch ein abwechslungsreiches Set, variierten das Tempo, die Zuhörer applaudierten artig. Lässig ist das passende Wort für diesen Gig. Überhaupt passte das Outfit der Dänen wunderbar zur Musik. Sara weckte in ihrem karierten Rock Sixties-Assoziationen, Flemming stand dem in seinem schicken hellen Anzug und Siegelring in nichts nach. Lediglich die dazu kombinierte schwarze Akustikgitarre weckte bei einigen Zuhörern einen unguten Vergleich. "Der sieht ja aus wie Heino", hörte man hinter vorgehaltener Hand. Aber das konnte der arme Flemming zum Glück nicht hören. Musikalische Ähnlichkeiten waren zum Glück keine zu vermelden. Nach einer knappen Stunde ging der Auftritt zu Ende, und die Besucherschar machte sich entweder in die kalte Nacht auf den Nachhauseweg oder feierte noch ein wenig zu Britpop aus der Konserve. Im Ohr bleiben jedenfalls die sonnigen Melodien aus Dänemark, und man freut sich: Auf den Sommer!

 www.popfrontal.de


 

Voll schönen, duft'gen Klängen
Aus der Glamour-Sixties-Welt
Mit Männer- und auch Frau'ngesängen
Wird hier von großer Liebe viel erzählt.

Die dän'sche Band heißt Labrador
Mag Bacharach und Glockenspiel
Schleust Vibraphon tief in mein Ohr
Doch von Dauer ist nicht viel

Retro hat viel Gutes
Ist's doch was, das man schon kennt
Und wer nicht weiß, wer er ist

Findet mit Kopien neuen Mut, es
Muss ja kein Ewigkeits-Twist
Sein. Bevor hier einer flennt. 

www.jetzt.de


Labrador aus Dänemark offerierten im Nachtcafé puren Pop. Was für eine Begrüßung: "We play some pop-songs". Punktlandung. Denn die Ansage war nicht nur Ansage, sondern auch treffende Aussage und Sinnbild für das Konzert von Labrador im Nachtcafé. Die dänische Band schreibt Pop noch mit drei Großbuchstaben. POP, eine Stunde lang, auf höchstem Niveau. Flemming Borby, Sänger und Gitarrist des Quintetts, wusste wohl gar nicht um die Tragweite seiner einleitenden Worte. Vielmehr charakterisierten sie sein zurückhaltendes, gänzlich ohne Rock-Posen auskommendes Verhalten auf der Bühne. Eine bewusste Hinwendung zu hippieesker Gutmütigkeit mit Hang zur Naivität – und zur Sache an sich, der Musik. Das aktuelle Album Instamatic Lovelife, Hauptbezugsquelle des Programms, erzählt die unendliche Geschichte der (un)glücklichen Liebe, vertont von Borby, Sara Futtrup Lund (Gesang/Keyboard), Soeren Jensen (Trompete) und Joakim Harder am Schlagzeug. Quintett? Bassist John Strandskov wurde mit den Streichern der Prager Symphoniker in ein kleines elektronisches Gerät gezwängt, spielte aber trotz der Enge auf Befehl fehlerfrei. Ein Manko, wenn durch vorbestimmte Abläufe die Spontaneität des Live-Moments im Keime erstickt wurde und der Zuhörer unterbewusst dachte: Die spielen hier ihren Stiefel runter. Harder bestimmte den Einsatz, wenn er das Signal auf den Kopfhörer bekam: eins, zwei, drei, vier. Vor dem geistigen Auge tauchte eine Blumenwiese auf, mit hüpfenden Kindern und lachenden Augen. Der zweistimmige Gesang harmonierte, auch und besonders im Duett, wenn die beiden sich in die Augen schauten, über Liebe sprachen – und man es ihnen sogar abnahm. Hey, das ist Pop! Beinahe zu viel Harmonie herrschte bei Don't Forget Your Raincoat oder Guess I'm In The Mood. Da klebten die Hände beim Klatschen. Doch größtenteils begeisterten Labrador das etwas träge und sitzfreudige Publikum: Beim Uptempo-Song Sad & Done kam der frühe Cardigans-Sound ins Gedächtnis, Side By Side flirtete mit Bossa-Leichtigkeit und Sunday Girl mit treibenden Stereolab-Beats. Eine Hommage an Burt Bacharach zielte – auch dank des Retro-Outfits von Lund – auf die späten Sechziger, garniert vom Schmelz der optimal arrangierten Trompetensätze. Das Konzert in Kiel war der Abschluss der Deutschland-Tour mit elf Terminen an zwölf Abenden, bevor es wieder zurück nach Kopenhagen geht. Die Reaktionen zeigten: Labrador haben es geschafft, das Land mit einer Schicht aus Zuckerguss zu überziehen.

Henrik Drüner  Kieler Nachrichten


Von sonnigerem Gemüt scheint hingegen die dänische Formation Labrador zu sein, die vor zwei Jahren bereits mit zwei Stücken auf dem Apricot-›Sodapop‹-Sampler vertreten war. Flemming Borby, als Gitarrist, Komponist und staatlich geschulter Arrangeur unbestrittener Kopf des Sextetts, besingt mit Keyboarderin Sara F. Lund die Freuden und überwundenen Leiden einträchtiger Zweisamkeit und verpackt das Ganze in luftigen Sixties-Zitatpop, so wie er Mitte der Neunziger seine letzte Blüte erfuhr. Manchmal wird der belebende Effekt von ›Instamatic Lovelife‹ allerdings gemindert, indem viele Stücke oft unnötig die Vier-Minuten-Marke überschreiten und die Soloparts von Frau Lund mehr The Beautiful South als die frühen Cardigans ins Gedächtnis rufen. Wer aber Lloyd Coles ›Love Story‹ mag, dürfte auch gern Borbys ›Wandering Star‹ folgen. Und über den etwas putzigen Akzent (»Wuai doss nobodi lissn?«) muss man sich nicht unbedingt mokieren. Vielleicht ist das ja – im Gegensatz zu den anderen skandinavischen Poppern – die spezifisch dänische Note?

www.intro.de


 

Verführen lassen darf und soll man sich heute in der Weltbühne von einer dänschen Band, deren Name entweder geografische oder zoologische Assoziationen wecken kann. Wer allerdings beim Hören des zweiten Albums „Instamatic Lovelife“ tatsächlich an eine dem Polarkreis nahe Landschaft denkt, der hat ein kaltes, kaltes Herz. Weiches, goldenes Fell und ein Paar treue Augen liegen so viel näher, wenn man sehnsuchtsvolle, mal hoffnungsfrohe Worte an vergossene Tränen erinnern oder neue Liebe ersehnen. Blumen wehen im Wind, Sterne glitzern in der Ferne, Schmetterlings und –siehe da- Hundewelpen dürfen nicht fehlen. Man nehme nur das wunderschön wehmütige „Without You“: Glockenhelle Trompeten erstrahlen über lockeres Schlagzeug und Glockenspiel, die Prager Philharmoniker strechen dezent im Hintergrund, dann ertönt die Honigstimme von Sara Futtrup. Und als man den Song schon für perfekt erklären möchte, setzt Songschreiber Flemming Borby noch einen glamourösen Gesangs-Gegenpart. Klingt kitschig, ist es auch und soll es sein. Leichter Pop mit Retro-Charme war das anvisierte Ergebnis und dieses Klassenziel erreichen die Kopenhagener mit Bestnote. Die musikalischen Referenzen sind dabei genauso glasklar wie der Sound der Platte. Die Songwriter-Heroen Burt Bacharch und Phil Spector lassen nicht nur grüßen, sondern winken genauso heftig wie wohlwollend bei jedem Song, so gekonnt schöpft Bandgründer Borby aus dem Popfundus der 60er- und 70er-Jahre. Easy Listening wäre die Umschreibung aber in zweifacher Hinsicht die pure Untertreibung. Zum einen, weil diese Songs nicht nur das Ohr, sondern auch die Seele des geneigten Hörers so überaus angenehm umgarnen. Zum anderen weil jede Menge Hirnschmalz nötig war, um eben jenen Effekt zu erzielen. Diesen Klängen kann man nicht entkommen. Und warum sollte man auch wollen ? 

                                      Szene Hamburg


 

Musik für die ersten warmen Tage im Jahr. Labrador kommen wie so viele beeindruckende Bands momentan aus Dänemark. Und machen neben Lake Placid, Vermont oder den fulminanten Lampshade ebenfalls ein gute Figur. Sommerlich leichter POP, der ein wenig nach frühen Cardigans klingt. Ein großartiger Song wie "Sad & Gone" hätte auch gut aus deren Feder kommen können, bevor sie sich entschlossen mit Tom "Tiger" Jones zu rocken. Flemming Borby, Songwriter und Mastermind von Labrador, hat jedenfalls ein untrügliches Händchen für einprägsame Melodien und luftige Arrangements. Das ist alles nicht neu und irgendwie auch typisch skandinavisch. Mit "Instamatic Lovelife" gibt es den Sommersoundtrack 2005 bereits im Februar. Jetzt muss es eigentlich nur noch wärmer werden.

 www.gaesteliste.de


gut, das ich mit der rezi bis nach dem konzert gewartet habe... das war nämlich ausgesprochen fein und die band entpuppten sich dabei als durchweg gute bis hervorragende musiker, die ihren sound vom tonträger live hervorragend umzusetzen wußten.
während ich es bei anderen bands (oder auch den wirklich großen popstars) eher als sterilität auslegen würde (zu klingen wie beim playback), so wußten mich die 4 labradoren durch einen ähnlich warmen sound (der nicht wie playback klang), wie auf dem hier zu besprechenden album, zu überzeugen.
ja, warm... mmh, warm, wohlig angenehm warm ist wohl einer der passendsten umschreibungen, der mir beim hören ihres zweiten longplayers einfällt!
gedankensprung - kante haben auf ihrem letzten album den song 'warmer abend', der mich (neben ein paar anderen assoziationen) immer sofort an die leider seltenen, aber wenn dann um so schöneren lauen hamburger sommernächte denken läßt... nächte wo man um 2 uhr vor der meanie bar steht, und überlegt, obs nun noch runter zum pudel geht, oder wo man im t-shirt wohlgemerkt, den ganzen abend wohlig eingehüllt von der überaus lauen sommernacht an der ecke mr. kebap/ toastbar abhängt und den lieben gott nen guten mann sein läßt!
labrador schaffen mit ihren ebenfalls assoziativen querverweisen zu burt bacharach, den späteren st. etienne, bisweilen divine comedy, style council oder gar haircut 100 den passenden soundtrack für eine solch seltene sommernacht.
nicht neu, aber nach wie vor sehr angenehm ist ihre kombi aus zweistimmigem gesang, dezenten bläsern, leicht groovendem schlagzeug und allgemein 'weicher' instrumentierung.
zusammen mit den schönen melodien führt das schließlich zum beschriebenen wohlfühleffekt und hat dabei noch den ein oder anderen ohrwurm im gepäck - siehe etwa 'guess I'm in the mood' oder das 'don't forget your raincoat'...
(mf)

 www.Revolverclub.de


 

Für Minimalisten ist das natürlich nichts. Die Kopenhagener sparen nicht an großen Melodien und noch größeren Refrains, dazu gibt es Glockenspiel, zarte Gitarren und Keyboards, auch die Prager Symphoniker sind dabei.  Und doch gehen die Popsongs in dem fetten Sound nicht unter, sie schwingen sich in erstaunliche Höhen auf, und die harmonierenden Stimmen von Sara Futtrup Lund und Flemming Borby klingen so fluffig, dass selbst ein gut gemachtes Baiser dagegen hart wirkt. (dreieinhalb Sterne)

Rolling Stone


 

Labrador ist Pop aus Dänemark allerfeinster Coleur. Ihr neues Al-
bum „Instamatic Lovelife” erzählt die märchenhaften Geschichten der
Liebe. Das gab‘s zwar schon einmal, aber es wird bei ihnen unglaublich glaubhaft und vor allem mit wunderschöner Hingabe gelebt.

www.fritz-magazin.de


Wi ed er Skandinavien. Wi ed er Dänemark. Wi ed er hab ich das Bandinfo-Blatt verschmissen.
Also aus dem Stegreif:
Labrador sind die dänischen Cardigans. Ihr wisst schon, was ich meine. So beschwingter Pop. Hier mit hauptsächlich Junge/ein bisschen Mädchen-Vocals und wahnsinnigen Melodien.
Also weniger die rockige Cardigans-Seite als die Cocktail-Party-Version.
Ich möchte immer wissen, wie so was live funktioniert. Steht da eine Big Band hinten an der Bühne? Oder gibt es da diese ominösen Klitzervorhänge? Und eine Showtreppe wäre doch mal was. Es gibt viel zu wenige Showtreppen in der popmusik-Welt von heute. Das sollte man mal wi ed er einführen. Und DJ, die Li ed er ankündigen (nicht diese „Hände in die Luft“-Marktschreier, sondern stilvolles ankündigen neuer Stücke).
Das alles passt in die Welt von Labrador.
Es ist ein fröhliche Welt. In der ich nicht immer lebe. Deshalb braucht es auch seine Phasen, in denen man Labrador hören kann. Da muss man schon in Stimmung für so was sein. Aber es sind gute Zeiten, wenn so was laufen muss.
Gute Zeiten klingt gut.
säm

PittiPlatsch 3000


Die frisch eingespielte Platte „Instamatic Love” vereint edles: Retro-Pop, Trompetensound a la Bert Kaempfert mit den Pearlfishers, Pale Fountains, Edwyn Collins oder Saint Etienne. Das ganze wird kandiert von den naiv-braven Stimmen von Luise Fuhr und Gesangspartner Flemming Borby, der die Band 1998 in Kopenhagen gründete. Gespannt darf man sein, wie dieses Wellness-Bad für die Ohren live funktioniert.

Fritz-Das Magazin


Don't be confused by the name. This band is not affiliated with the swedish label Labrador, although they are from nearby Denmark. Labrador is the vehicle of Danish music giant Flemming Borby, and on this their second release he has created an album so full of pop perfections it quite literally staggers the mind. This arrived out of the blue from Uwe at Firestation, and when I played the first track Why Does Nobody Listen I was engulfed by the sheer magic of it. Engulfed? What am I thinking, it was a blow to the solar plexus. It embraces all that is right with classic pop music: A great melody, wonderful female backing vocals and to die for horn lines. But the real killer is it doesn't end there. Every song, song after song, is as equally lyric, captivating and instantly friendly as music can be. I have heard albums that were compilations of bands life works, full of top 10 hits, that were not as magical song after song as this is. While it owes a lot to Bacharach, it is very indie and guitar oriented, and Flemmings voice is quite good, at times even reminding me of Tim Benton from Baxendale, especially on the track Side By Side. You really get your monies worth as well, as there are 13 tracks, almost all of which hover at the 4 to 5 minute mark. Normally that kind of song length kills LP's but not in this case. It also contains what I believe are older hits such as Freeway To Mars and In A Blue Balloon as well as the videos for the latter plus "...Listen" above. Don't miss the album that will surely be a top ten if not LP of the year, and what Ed Shelflife called "almost too perfect". Indeed, it could literally be the instruction book for the next 10 years of pop music. While it will not be released for a while everywhere you can get a pre release copy in the Popsicle shop now. Truly, one of the best reasons to cherish life.

                        www.indiespinzone.com


"Klar kenn ich Labrador", töne ich laut, als ich die CD in die Hand gedrückt bekomme. Denkste, denn mit dem schwedischen Label hat die Band nichts zu tun. Vielmehr kommt das Sextett um Sänger, Songwriter und Produzent Flemming Borby aus Dänemark, der zusammen mit Marco Andreis und John Strandskov die Band 1998 gründete. Macht aber nichts, denn gleich beim ersten Hören weiß man, dass diese Platte sich wunderbar auf Labrador machen würde. Pop at its best.
Ganz viel Smiths hört man da raus, insbesondere Sänger Borby erinnert irgendwie unbestimmt an Morrissey. Durch die Keyboards und süffigen Streicher denkt man aber auch gerne an die großartigen Busch, die ja gern und zurecht als deutsche Smiths gefeiert werden.
Zuckrig perlen die Songs auf einen nieder und aufgrund des Frauenchors und des nicht niedrigen Anteils der 60ies Einflüsse denkt man auch manchmal an die Cardigans oder Belle & Sebastian. Vielleicht eher unberechtigt, aber gerade der Refrain von "Sad & Done" gemahnt ein wenig an "Rise and Shine". Aber das ist egal, schön sogar. Da singt man über das "Sunday Girl" mit dem man mal die Nacht durchmacht, aber auch der berühmte "Wandering Star" wird mal wieder bemüht, allerdings nur textlich. Besonders vorzuheben vor allem das hübsch melancholische "Willows and Blackbirds" in dem tatsächlich über Hundewelpen und Schmetterlinge gesungen wird.
Und immer wieder kleine elektronische Tupfer, kaum bemerkbar, ein pluckender Beat hier, Keyboardklänge da. Seicht schöne Mollmelodien mit Streichern und luftigen Trompetenklängen untermalen die bittersüßen Liebeslieder. Von soviel Zuckrigkeit übermannt fragt man sich wirklich, ob man nicht Angst vor dem gefürchteten Ohrkaries haben muss, doch vielmehr bleibt man kleben und steckt sich als Ausgleich Schokolade und Bonbons in den Mund. Sicherlich keine Platte zum Abnehmen oder für Diäten, aber Sünde ist halt schön. Diese elf Songs sind es auch.

www.nillson.de


 

Nach "Goodbye Susanne" hat sich einiges im Staate Dänemark getan. Instamatic Lovelife nimmt den Faden des Vorgängeralbums, schöner denn je, wieder auf. Nach kleinem Personalwechsel wurde unter Eigenregie ein neues Album produziert, das die typische Labradorsprache spricht. Popperlen der 60er und 70er werden mit duftendem Parfüm besprüht. Bittersweet instamatic Lovesongs sind dabei herausgekommen. Um dies noch besser zu betonen wurden die Prager Philharmoniker für 4 Songs zur Seite genommen. Songs über verlorene Herzen versuchen sich in Songs wie "Don´t forget your raincoat" selbst zu trösten. Irgendwie hat sich die Naivität in den Hintergrund begeben um seicht getragene Mollharmonien Platz zu machen, die aber trotzdem viel Raum für blumig, frische Gedanken lässt. Sonst wäre es ja wohl kaum ein Labrador-Album

 www.britpoparsenal.de


 

Pop – das Ding mit den drei Buchstaben ist wie eine einschneidende autobiographische Erfahrung. Man muss da immer wieder durch, aber überwinden lässt sie sich nie. Weil seit den 60ern kaum etwas hartnäckiger als Pop in der Verlängerung von Phil Spector und Burt Bacharach die musikalische Zeitgeschichte bestimmt, wird er immer wieder mal angefeindet oder sogar für tot erklärt. Es nützt nur nichts. Und wenn man das neue Album der dänischen Band Labrador hört, weiß man sehr schnell, warum das so ist. „Instamatic Lovelife„ erzählt die unendliche Geschichte der (unglücklichen) Liebe vielleicht nicht neu (das geht ja gar nicht), aber mit unendlicher Hingabe.
Es fällt leicht zu schwärmen über die Songs dieses Quintetts, das Melancholie mit fliegenden Gitarren und Keyboards, dezentem Glockenspiel und Trompeteneinsatz geradewegs in Schweben übersetzt. Und es war eine kluge Entscheidung, sich bei den Arrangements von den Prager Symphonikern unterstützen zu lassen: Weil Labradors sanft swingende Songs nicht unter den perfekten Violinen verschwinden. Alles hier scheint sich wechselseitig zu beflügeln, nicht zuletzt die zwischen Glamour und Verlorenheit pendelnden Stimmen von Flemming und der Keyboarderin und Sängerin Sara Futtrup Lund: zwei Liebende in einem gemeinsamen Traum.

               
www.kieler-nachtcafe.de



 

Eine CD, die die graue Jahreszeit mit ihren hellen musikalischen Farbtupfern bunt anstreicht. Große Pop-Musik ist das, was Labrador auf ihrem zweiten Album bieten. Sie erfinden diese Musik nicht neu, aber wie sie die Melancholie mit fliegenden Gitarren, Keyboards, dezenten Glockenspiel und Trompeteneinsatz vertreiben, das hat schon etwas. Mit unendlicher Hingabe erzählen sie die unendlichen Geschichten unendlicher Lieben, dazu erklingen die Geigen und die Celli der Prager Symphoniker und die Stimmen von Flemming Borby (der alle Songs schreibt) und Keyboarderin Sarah Futtrup Lund pendeln zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Ob sie versucht haben, sich  mit dem Song „Don´t Forget Your Raincoat“ selbst zu trösten, wird wahrscheinlich immer ihr Geheimnis bleiben – wir verstehen und träumen gerne weiter mit ihnen. Nicht auszudenken, wie ihre CD erst im Sommer beflügeln wird.

HNA Das ist los – Magazin


 

Sehnsucht. Liebe. Hoffnung. Die neue Platte der dänischen Band Labrador ist vielleicht sowas wie der sanftschwingende Übergang von einem zum nächsten Jahr und kommt somit gerade recht. „In-stamatic Lovelife“, erschienen beim kleinen, aber feinen deutschen Label Firestation Records, setzt das Werk von Flemming Borby fort, der als Absolvent der Royal Danish Academy of Music nicht nur träumerisch leichte Songs schreiben kann, sondern sich ganz und gar der feine Popmusik verschrieben hat. So kommt die Musik von Labrador mal wie eine fröhlich leichte Fahrstuhlmusik, mal wie der Soundtrack zu einer James-Bond-Stummfilmverfilmung oder einfach auch nur als pure Reminiszenz an die guten alten Sechziger und Siebziger daher. Der Kopf führt Regie zur Fernsehserie eigener Wahl, Labrador kümmert sich um die musikalische Untermalung.
In ihrer Heimat ist die Band nicht unbekannt, sind im Radio mit ihren Songs durchaus zuhause, doch vom Starrummel kann keineswegs die Rede sein. Irgendwie ist einem die Musik aber auch hierzulande nicht ganz fremd. Den ersten Song, „Why does nobody listen“, am Ende des Albums auch als Remix vorrätig, wird man kennen, entweder tatsächlich oder so ähnlich. Die musikalischen Vorlieben reichen von den späten Sechzigern bis in die Neunziger. Manchmal kurz vor Schubiduh, hin und wie-der mit dip-di-dip, fast immer wenigstens ein bißchen orchestral. Die Songs wurden ausschließlich von Flemming Borby geschrieben, nur bei „Guess in the mood“, dass nicht so klingt wie es heißt, und bei „Willows and blackbirds“ wurde Borby von seiner Tastenfrau Sara Futtrup Lund entwicklungsmäßig unterstützt. Beim Gesang wagt sich Lund schon weiter raus. Eigentlich so weit, dass Labrador ohne Sie so gar nicht denkbar ist. Borby erweckt seine Songs zum Leben, Lund beschützt sie warm und einfühlsam. Die zweite Hälfte des Albums kommt mit Songs wie „Don’t forget your raincoat“ und „Freeway to Mars“ noch perfekter daher als der Beginn des Albums, wunderbare Popmusik kann sich hier voll entfalten. Mit dem letzten Song „In a blue balloon“ als Bonustrack hebt es sich endgültig ab, schwer wieder einzufangen. Das kann zwar so nicht für immer und alle Zeit weitergehen, irgendwann braucht’s mal wieder einen anderen Kick, aber erstmal ist das so schon ziemlich schön. Ein schöner musikalischer Jahresanfang. Nicht auszudenken, wie die Platte im Sommer wirkt, im Fahrtwind, die Hand im Wasser, auf den Hügeln. [flo]

 

www.elisabett.de