
FST 072 V.A. - NEW BRITISH INVASION 2
Year:2006
The Wombats
Lost in the post
The KBC
Pride before the fall
Dirty Little Faces
Finding it hard
Horsebox
The stupid parts of town
Eight Legs
Eight Legs
Scanners
Lowlife
Winterkids
I´m not used to you
The Downbeats
Still waiting
Yellow Bentines
Down and up
The Orphants
Looks like trouble
The Social
The good fight
The Mardy Bums
Put wood in hole
The Rubikons
Sunshine lies
Scottish Polis Inspectors
Geena McKee
The Jakpot
Too much time
The Chapman Family
She don´t know
Enid Blitz
Day by day
The Home Wreckers Club
What went wrong
Captain Dangerous
Boozehounds
The Madeleines
Safety net
Monkey Swallows The Universe
Jimmy Down the well
There wasn't much space in between this
volume and the previous one, and
there is no overlap of bands either, which makes me think Firestation has
their hands in a deep well of modern indiepop groups from England! Well,
almost - this follow-up to last year's promising debut installment isn't as
consistently good as the first one. But that's not to say this is at all a
disappointment, as I still found a lot to enjoy among the twenty bands
introduced to me on this compilation (The Madeleines' excellent "Safety
Net"
already reached my ears via the "C06" cassette comp). The most
notable of
these new bands include the laidback jangle of Scottish Polis Inspectors and
Enid Blitz, the noisy pop of The Wombats and Eight Legs, and Captain
Dangerous (which sounds like Ballboy fronting the Cannanes), with other fine
songs turned in by Horsebox, Winterkids and The Rubikons. My only complaint
is on the lack of any information or even contact info for the bands; it's a
common mistake for compilations, but the omission is even more glaring when
the purpose of the collection is to introduce us to complete unknowns!
MTQ=16/21
www.indiepages.com
Ja, England ist auch in diesem Jahr noch das Mutterland der Popmusik. Basta! Schweden kann höchstens die nette Tante sein und Deutschland? Naja, darüber wollen wir nicht reden. Denn wir wollen an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es auch 2006 keine Ermüdungserscheinung in Groß Britannien gab, das merkt man auch daran, dass das kleine Berliner Label Firestation Records jetzt schon die Zweite Entdecker-CD der „New British Invasion“ herausgebracht hat. Und wieder wimmelt es hier vor lauter hoffnungsvollen neuen Bands, die man hierzulande einfach noch nicht kennt.
Es sei
denn, man fliegt zum Plattenkauf nach London und durchforstet das Web nach
Informationen. Letzteres, nämlich die bekannte Nadel im Heuhaufen zu finden,
ist für die meisten zu schwierig, und das erstere ist einfach zu teuer.
Da ist diese CD genau das richtige, denn alle 21 Acts könnten in naher
Zukunft die neuen Helden und bald in aller Munde sein. Denn jede der hier
vertretene Band, besitzt Potential, ist glücklicherweise noch unbedarft, und
viele davon sind auch recht eigenständig.
Die Wombats machen eine schöne Powerpop-Melodie, mit flotter Gitarre,
Handclapping, Wooohoo Chor und fröhlichen Keyboards, dennoch besitzt der Song
stoische Strukturen. The KBC klingen wie Franz Ferdinand auf Speed, und The
Social wie die Monthy Python Version von The Smiths.
Die Enid Blitz haben mit „Day By Day“ einen der größten und
charmantesten Gitarrenpop-Ohrwürmer der Saison gezüchtet. Humorvoll hingegen
ist Captain Dangerous, und The Home Wreckers Club liebäugeln lieber mit düsteren
Klängen, entdecken dann aber doch die große Melodie.
Man kann jedem Newcomer unterschreiben, seine Hausaufgaben gemacht zu haben,
die Frage ist nur, wer hier Abi macht und wer dann am Ende doch sitzen bleibt
und danach ohne Abschluss von der Schule geht. Spätestens im neuen Schuljahr
wissen wir es.
www.kiel4kiel.de
Der Britbandboom hat seinen Zenit längst überschritten, und die großen Plattenfirmen hauen im Ausverkauf massenhaft mittelmäßige Bands in die Läden. Trotzdem bietet die Insel noch immer sehr viel mehr als billige Kopien von Franz Ferdinand, Arctic Monkeys & Co., was der „New British Invasion“-Sampler bereits zum zweiten Mal beweist. Hier gibt es viel zu entdecken, denn die meisten der 19 Beiträge erscheinen hier erstmals oder sind als Singleveröffentlichung schon vergriffen. Waren beim ersten Teil der Serie die damals noch unbekannten Pipettes und Milburn dabei, sollte es doch sehr verwundern, wenn mit The KBC, Winterkids oder Monkey Swallows The Universe nicht auch Bands vom Nachfolger demnächst groß die Runde machen. Besser kann man sich nicht rüsten, um 2007 als Auskenner zu gelten. (cs)
www.u-mag.de
Forsetzung der innig geliebten Serie, die den neusten heißen Scheiß aus der britischen (Gitarren-)Musik-Szene zusammenfasst. Auch wenn es der eine oder andere Griff ins Klo auf den Sampler geschaft hat, weiß dieser doch mit einer Großzahl guter Neuentdeckungen aufzuwarten. Musikalisch ist von Pop, über Ska, bis hin zum obligatorischen Garage alles dabei.
Live 12/06
wer einfach nicht genug
kriegen kann von englischer rockmusik, wer den neuen hype schon vor allen
anderen kennen will, wer im club dem dj noch tipps geben will, wer einfach spaß
daran hat, für den ist dieser sampler die erlösung. wie schon der erste teil
(erschienen im mai 2006), hat sich auch diese sammlung zur aufgabe gestellt möglichst
viele neue bands und frische bands aus dem empire zu vereinen. obwohl das mit
der frische so eine sache ist. manchmal hat man stark das gefühl, dass sich
alles immer mehr angleicht um am ende den geschmack der massen zu treffen. so
hat sich über die zeit einen parallele welt zur charts und
verkaufszahlenorientieren popindustrie entwickelt. gut, das ist nichts neues,
das weiß man schon länger, aber es ist eben auch ein dokument, welches
dieser sampler präsentiert.
am ende geht es aber immer um die musik, und da möchte ich auf den ersten
satz hinweisen. dieser trifft es ziemlich gut. und vielleicht schafft es ja
wieder eine band von diesem sampler (auf dem letzten waren es
"milburn") ein größeres publikum zu erreichen. kandidaten gibt es
ein paar.
tore
www.roteraupe.de
Neue Musik aus
Cool Britania - Klappe die Zweite! Mit New British Invasion Vol. 2 setzt
das Berliner Independent Label Firestation Records seine Compilation-Reihe fort
und präsentiert uns erneut 21 Songs von britischen Newcomern, die bereits in
den Startlöchern stehen, um die Nachfolge von Bands wie Franz Ferdinand, Bloc
Party oder den Arctic Monkeys anzutreten. Schon der erfolgreiche erste Teil der
Compilation-Reihe brachte Bands wie die Pipettes oder Milburn hervor, die
mittlerweile auch hierzulande Erfolge verzeichnen können.
Britain strikes again und diesmal mit Bands wie The Wombats, Dirty Little Faces
oder Winterkids, die neuen Sternchen am Hypehimmel, die wieder einmal als Anwärter
gehandelt werden, den Rock 'n' Roll-Olymp zu erklimmen. Ob sie's schaffen
werden? Keine Ahnung. Die Konkurrenz ist ja schließlich groß. Sicher ist, dass
die hier vereinten Bands den Nerv der Zeit treffen und genau das liefern, was im
Vereinten Königreich momentan angesagt ist. Zu den Höhepunkten der Compilation
gehören zweifelsohne Bands wie The Orphans, The Rubikons, The Jakpot und The
Madeleines, die Freunde britischer Gitarrenmusik sehr ans Herz zu legen sind.
Dieser Sampler verspricht auf jeden Fall ein buntes Sammelsurium an
Neuentdeckungen. Und wer weiß, vielleicht wird uns die ein oder andere Band
morgen schon von der großen Hypemaschinerie called NME als "The Next Big
Thing" präsentiert.
Die Arctic Monkeys waren gestern - das hier ist die Zukunft der britischen
Musikszene. Zumindest wird diese Schlagzeile der NME sofort unterschreiben.
(jen)
www.popconnection.de
Kurz nach dem großartigen Vorgänger
mit Milburn u.a erscheint nun die zweite NEW BRITISH INVASION. Der
Hamburger Revolverclub und Firestation Records haben erneut eine brandaktuelle
und hinreißende Compilation zusammengestellt. Einundzwanzig Britpop und New
Wave kultivierte Newcomer aus dem UK in einer exklusiven Auswahl mit unveröffentlichten
Songs von HORSEBOX und THE RUBIKONS, EP-Releases und bestenfalls Singles von THE
JAKPOT oder THE MADELEINES.
Der Opener von THE WOMBATS, eine gewitzte Mischung aus The La’s und den
deutschen Miles, zeigt wo’s langgeht und bleibt neben THE KBC lange
Favorit. Letztere geben ihre Prise PowerDanceBeats und scharfe Riffs bei, heißer
als The Sunshine Underground.
Die SCANNERS, mit entzückend-rotzigem Frauengesang, tragen mit Lowlife
einen treibend schönen Rocksong bei, der anfangs nach Smashing Pumpkins klingt
und dann stetig wächst und fasziniert. Bei den DOWNBEATS wird’s mit Still
Waiting schon Ska-esker. Ebenso der Zwei-Minüter von YELLOW BENTINES. Hier
wird die Bandbreite von NEW BRITISH INVASION VOL.2 deutlich, nicht nur
klassischer Britpop, hier werden Varianten von Rock, Indie, Folkpop, Ska und
tralala vereint.
THE ORPHANS hingegen beleben den Syntheziser, dass man sich in den sehr frühen
Neunzigern Englands wieder findet. Dann schon eher THE RUBIKONS aus
Wolverhampton. „Average Is What Other Peolpe Do” lautet ihr Motto,
ihr Sunshine Lies bleibt noch lange im Ohr, catchy ohne Durchschnitt,
gefolgt von den SCOTTISH POLIS INSPECTORS mit dem akustischen, gute-Laune
Liedchen Gina McKee.
Es geht Schlag auf Schlag weiter. THE JAKPOT bedienen die Upbeat und
Indie-Dancefloor Fraktion, bevor THE CHAPMAN FAMILY mit She Don’t Know
an Interpols düstere Melancholie erinnern.
NEW BRITISH INVASION VOL.2 gibt mal wieder einen eindrucksvollen Einblick
in die britische Musiklandschaft, der Stufe vor NME und TopOfThePops. Mit
divergierenden aber insgesamt stimmigen Bands und Songs, bekommt man alles
was das britische Herz braucht. Auch ohne Besuch im Revolver Club.
www.triggerfish.de
Entdecker aufgepasst! Auf der feinen
Zusammenstellung "New British Invasion
Vol. 2" (Firestation/Alive) findet ihr Bands, die ihr vorher noch nirgendwo
finden konntet - gesetzt dem Fall, ihr fahrt nicht wöchentlich nach London,
um die Plattenläden nach den neuesten Demos und Singles abzugrasen. Die
Macher hinter dieser CD haben das jedenfalls getan. Die Versammlung von 21
Songs spricht für den engagierten Einsatz des Berliner Firestation-Labels.
Frische Namen, die sich auf die Fahne geschrieben haben, den Größen das
Wasser abzugraben. Hier sind sie zu finden, die neuen Maximo Park, Franz
Ferdinand und Libertines. Vielleicht verschwinden The Wombats oder die
ravigen The KBC nach der Veröffentlichung ihrer Singles und EPs wieder in
der Versenkung. Vielleicht stehen in ein paar Monaten aber auch die jungen
Trendnasen vor dem DJ-Pult und wünschen sich die Songs von WinterKids, The
Downbeats, Scottish Polis Inspectors und Enid Blitz. Potenzial haben die
Bands augenscheinlich alle. Fragt sich nur, was sich durchsetzt: Noisepop,
Wave, Garagenpunk oder Ska? (Schwarzkamp)
Visions Nr. 165 Januar 2007
Okay, Zeit fürs Outing: Mein Herz gehört
den Briten! Nicht unbedingt aufgrund der landschaftlichen Schönheit, der
touristischen Sehenswürdigkeiten oder kulinarischer Spezialitäten (ich sage
nur Baked Beans, Lammfleisch mit Minzsauce oder Haggis), sondern aufgrund ihrer
fantastischen Musik. Ganz besonders liebe ich britischen Indie-Rock. Zu
meinen derzeitigen Lieblingsbands zählen Forward Russia, The Automatic und die
Klaxons (um nur die Top 3 meiner endlos langen Liste zu nennen).
Um an den neuesten, heißen Britrock-Scheiß ranzukommen, tue ich fast alles
und für ein Date mit Carl Barât würde ich sogar meine Seele an den Teufel
verkaufen. Soviel zu meiner Verbundenheit mit dem Vereinigten Königreich. Grund
für dieses öffentliche Liebesbekenntnis ist die vorliegende CD "New
British Invasion Vol. 2", die feinsten Newcomer-Indie-Sound made in Britain
liefert, wie der Inhalt verspricht. "Ein wahres Fest für meine
Ohren", denke ich mir und lege die Scheibe gleich ein. Zwischenresümee:
Ein großes Lob an Firestation Records für ihren unerbittlichen Einsatz im
Kampf gegen den schnöden Mainstream.
Das Berliner Label hat es sich scheinbar auf die Fahnen geschrieben, junge
und bislang noch recht unbekannte britische Bands zu featuren und diese auf dem
deutschen Musikmarkt zu präsentieren. Bereits beim ersten Sampler bewies das
Berlin-Label einen erstaunlich guten Riecher, was Hits bzw. Hypes angeht. Zu
Gast auf Part One: The Pipettes, Milburn, Harrisons oder
Redcarsgofaster. Und auch die zweite Compilation bietet allen Grund zu
überschwänglicher Freude und Hype-Geschrei. Mit dabei sind aufstrebende
Talente wie The KBC, Dirty Little Faces, WinterKids oder The Jakpot.
Die eine oder andere Band hat es sogar schon zu gewissem Ruhm gebracht,
manch eine hat dagegen noch nicht mal eine eigene Myspace-Seite (!), von
einem Plattendeal ganz zu schweigen. Dass man trotzdem erfolgreich
durchstarten kann, zeigen schonmal The Jakpot. Die vier Manchester-Jungs
werden bereits von gestandenen Indierock-Größen wie Maximo Park oder Pete
Doherty als Support-Act gebucht - angeblich spielten sie auch auf der
Geburtstagsparty des Babyshambles-Sängers.
Ihr "British Invasion"-Beitrag heißt "Too Much Time" und
besticht durch
treibende, flotte Drums und einem packenden Rhythmus. The Wombats liefern den
Opener - ein poppiger Disco-Indie-Knaller, der stark an The Cribs
erinnert. "Whooooooooo"-Refrains lassen aber auch Parallelen zu den
Beach Boys erkennen. Wärmstens zu empfehlen ist der KBC-Track "Pride
Before The Fall", ein sehr dancelastiges Stück - Kategorie: Disco House
meets Indie.
Die elektronischen Beats stehen im Vergleich zu den Gitarrenriffs eindeutig
im Vordergrund, was jedoch nicht verwundert, wenn man weiß, dass die Jungs große
Fans von Daft Punk oder den Chemical Brothers sind.
Soundtechnisch sowie gesanglich erinnern The KBC stark an The Sunshine
Underground. Eine weitere Perle dieses Samplers ist der Folgetrack "Finding
It Hard". Die Dirty Little Faces - Tom Short, Liam Batkin, Chris Ebbs und
Johnny B - überzeugen mit eingängigen Lyrics, griffigen Rock'n'Roll-Gitarren
und charmantem Cambridgeshire-Dialekt. Ich bin im Übrigen auch ein großer Fan
des vornehmen englischen Akzents. Deswegen muss ich an dieser Stelle die Jungs
von Horsebox und die WinterKids lobend erwähnen - Prädikat "sounds very,
very british".
"The Stupid Parts Of Town"kennzeichnet sich durch eine eingängige
Melodie inklusive heiterem Xylophongeklingel. "I'm Not Used To You"
setzt sich durch
flippige Synthesizersounds und funky Rhythmen ab. Die WinterKids haben mit
ihrer New Wave/Alternative/Folk Rock-Mischung schon für allerlei Wirbel auf
der britischen Insel gesorgt. In Kürze bringt das Quintett aus dem Süden
Englands den ersten Longplayer ("Memoirs") raus.
Für alle Fans von markantem Frauengesang dürften die Scanners genau das
Richtige sein. "Lowlife" ist ein semtimental-trauriger Song über
gescheiterte Beziehungskisten und enttäuschte Gefühle ("It's like a love
that's turning sour. Its letting go. This is a low."). Wesentlich fröhlicher
geht es bei den Schotten von Yellow Bentines zu. Die verzücken mit flockigen
Handclaps und beschwingten Trompetensoli. The Orphans begeistern in "Looks
Like Trouble" mit euphorisch, pompösen Keyboardklängen und lassen
Erinnerungen an Bands wie Boy Kill Boy oder The Unisex wach werden.
Zu guter letzt sei noch auf "She Don't Know" von The Chapman Family
verwiesen - extravaganter Disco Noir/New Wave-Sound, der sich leicht
depressiv, zugleich aber auch nach viel schwarzem Humor anhört. Mein Fazit:
Gewiss ist nicht jeder Compilation-Song ein Knaller und mit Sicherheit wird
auch nicht jede der gefeaturten Bands groß durchstarten - das Gros der
Beiträge überzeugt dennoch sehr. Fans von britischem Indie-Rock werden aber
auf jeden Fall viel Spaß an der "New British Invasion Vol. 2" haben.
Das
Album bietet einfach einen detaillierten Einblick in die junge
UK-Musikszene. Bleibt mir abschließend nur noch folgender Schlusssatz: God
kill the Queen and save brit rock!
www.laut.de